Suche nach Gastfamilien

Jun aus Japan mit seiner Gastfamilie in Deutschland
Genauso wie der ICJA im Zielland eine Gastsituation zur Verfügung stellt, erwarten dies auch die internationalen Freiwilligen, die im Gegenzug nach Deutschland kommen. Daher ist der ICJA ständig auf der Suche nach Gastsituationen, nach Menschen, die Lust haben, hier in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes "bei sich zu Hause" eine interkulturelle Erfahrung zu machen. Gastfamilien heißt für uns in diesem Zusammenhang nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften oder Einzelpersonen. Des weiteren bieten auch viele sozialen Einrichtungen die Möglichkeit, einen internationalen Freiwilligen aufzunehmen und zu beschäftigen.
Für die Gastsituation bietet die Aufnahme eines/r Freiwilligen als "Familienmitglied auf Zeit" die einmalige Möglichkeit, Menschen aus einem anderen Kontext im eigenen alltäglichen Leben zu erfahren. Der/die Freiwillige will in das ganz normale Familienleben/Arbeitsalltag aufgenommen und nicht als touristischer Gast behandelt werden. Die Gastfamilie ermöglicht dem/der Freiwilligen das Erleben einer unbekannten Gastsituation, einer anderen Kultur und Gesellschaft aus der Sicht der hier lebenden Menschen.
Genau wie die Teilnahme am Entsendeprogramm ist auch die Aufnahme von Freiwilligen ein zentraler Bestandteil unseres Austauschgedankens. Wir verstehen unser Austauschprogramm als praktische Friedensarbeit. Denn im alltäglichen Zusammenleben und in der gemeinsamen Arbeit wird die Wahrnehmung globaler Ungleichheit geschärft. Persönliche Beziehungen zwischen Menschen aus allen Teilen der Welt entstehen. Gegenseitiges Verständnis wächst und legt den Grundstein für Respekt und Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Religionen. Übrigens: Für seine Arbeit wurde der ICJA von den Vereinten Nationen als Friedensbotschafter ausgezeichnet!
Bitte unterstütze, unterstützen Sie uns bei der Suche nach einer Gastsituation!
Für jüngere Freiwillige ist interessant: Womöglich will sich deine eigene Familie auf eine derartige Erfahrung einlassen? So können Familie und Freiwillige parallel eine interkulturelle Erfahrung machen. Vielleicht möchte sie einen Freiwilligen just aus dem Land aufnehmen, in das du gehen wirst? Dies wird es deiner Familie erleichtern, deine Erfahrungen während des Austauschjahres zu verstehen. Oder du fragst bei Verwandten, oder FreundInnen. Oder du kennst ein Projekt, dass an der Aufnahme eines Freiwilligen interessiert sein könnte? Frag doch mal bei dir in der Schule, in deinem Verein oder in deiner Gemeinde. Oder lass dich von deiner Lokalzeitung zu dem Thema interviewen. Immer wieder schaffen es unsere Freiwilligen in Zeitungen zu gelangen, von ihren Vorhaben zu berichten und so auch für Gastsituationen zu werben.
Ältere Freiwillige rufen wir ebenso auf, in ihrem Bekanntenkreis oder ihrer Familie nachzufragen, ob jemand an einer interkulturellen Erfahrung interessiert ist, sich eventuell mit einem Mitbewohner auf Zeit austauschen will, oder auch eine andere Sprache oder Kultur kennenlernen möchte.
Konnten wir dein/Ihr Interesse wecken? Dann kann man zu diesem Thema unter der Rubrik weiteres nachlesen: Gastfamilien + Projekte. Natürlich kann man auch sofort anrufen und alle Einzelheiten im Gespräch klären.
