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07.09.10 11:08

Medikamente für Oyesami aus Nigeria

Heilen mit Spenden!

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14.07.10 13:46

Ausbildung oder vergütetes Praktikum ab August 2010 in der ICJA-Geschäftsstelle in Berlin

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Soziale Netzwerke

 

 

Fördermöglichkeiten für einen Freiwilligendienst

 

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Auf dem International Day in Costa Rica Cerveza alemana verkaufen 


Das ist natürlich keine gute Möglichkeit sich eine Finanzierung für den Freiwilligendienst zu schaffen. Da es aber wirklich nicht so sein sollte, dass Interessierte wegen der Kosten nicht an einem Austauschjahr teilnehmen, vergibt der ICJA trotz seiner eigenen, beständig schwierigen finanziellen Situation einige wenige Teilstipendien. Diese werden an solche TeilnehmerInnen vergeben, die ihre Bedürftigkeit - im Idealfall verbunden mit einem besonderen gesellschaftlichen Engagement - deutlich machen können.

I. WER KANN ZUSCHÜSSE IN WELCHER HÖHE BEANTRAGEN?


Um einen sozialen Ausgleich zu schaffen und die Möglichkeit eines Austauschjahrs für Teilnehmende mit unterschiedlichen finanziellen Ausgangspositionen offen zu halten, fördert der ICJA Teilnehmende, indem er Zuschüsse zwischen 200,- und 400,- Euro (in Ausnahmefällen bis zu 700,- Euro) zu den anfallenden Gebühren anbietet. Im ICJA-Haushalt sind entsprechende Mittel vorgesehen, um die Beitragshöhe von ca. 10 am ICJA-Austauschprogramm teilnehmenden Personen pro Jahr zu reduzieren.

1. Die Bemessung des Zuschusses


Sie wird bestimmt vom jeweiligen Familieneinkommen, sofern die Eltern den Austausch bezahlen, oder von den Einkünften des Teilnehmers/der Teilnehmerin, soweit er/sie den Austausch selbst finanziert:
· Liegt das Bruttoeinkommen pro Familienmitglied unter Euro 800-, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Zuschuß zu stellen, wenn die Finanzierung des Austauschjahres gefährdet ist.
· Liegt das Bruttoeinkommen pro Familienmitglied über Euro 800,-, erwarten wir, daß die Teilnahmebeiträge in voller Höhe gezahlt werden können. Nur in begründeten Härtefällen, können hier nach der vollständigen Offenlegung der Eigentumsverhältnisse Zuschüsse gewährt werden.

2. Hinweise zur Berechnung des monatl. Gesamteinkommens


-Wohnsituation Familie: Falls ihr noch bei euren Eltern wohnt, richtet sich die Höhe des Zuschusses nach dem monatlichen Gesamtbruttoeinkommen pro Familienmitglied. Es wird also praktisch die Summe aller Familieneinkünfte durch die Zahl der Familienmitglieder geteilt. Zu den Familieneinkünften zählen Lohn und Gehalt beider Ehepartner und der mitverdienenden Kinder und sonstiger Familienmitglieder, Kindergeld, Bafög, mietfreie Wohnung, Renten, öffentliche Unterstützung, etc..
-Elternunabhängige Wohnsituation: Für Teilnehmende, die nicht bei den Eltern wohnen und ihr Austauschjahr unabhängig von ihren Eltern finanzieren, gilt für die Bemessung des Zuschusses die Höhe ihres eigenen Bruttoeinkommens.

II. WIE, WO UND WANN MUSS DER ZUSCHUSS BEANTRAGT WERDEN?


Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens können die Anträge auf Bezuschussung angefordert werden. Dieser sollte dann möglichst zusammen mit der schriftlichen Bewerbung dem ICJA-Büro zugesandt werden. Um über den Antrag entscheiden zu können, brauchen wir legitimierte Bescheinigungen über das Familienbruttoeinkommen (Kopie des Steuerbescheids des Finanzamtes, der Gehaltsabrechnung bzw. des Bafög-Bescheids).

III. WANN BEKOMME ICH BESCHEID ÜBER DIE HÖHE DES ZUSCHUSSES?


Die Mitteilung über die Höhe des bewilligten Zuschusses erhaltet ihr zwei Wochen nach der Platzzusage. Sollte nach dieser Mitteilung die Finanzierung eures Austauschjahrs immer noch gefährdet sein, habt ihr die Möglichkeit, mit besonderer Begründung einen zusätzlichen Härtefallzuschuss zu beantragen. Über die Vergabe dieser Sondermittel wird der Vorstand des ICJA e.V. entscheiden.

IV. AN WEN KANN ICH MICH BEI NACHFRAGEN WENDEN?


Sollte es Unsicherheiten oder Nachfragen geben, wendet euch bitte direkt an die zuständigen Verantwortlichen für die Stipendienvergabe in der Geschäftsstelle des ICJA unter folgender Adresse:

ICJA Freiwilligenaustausch weltweit
Stralauer Allee 20 E
10245 Berlin
icja(at)icja.de



Freiwilligenstipendien der Stiftung West-Östliche Begegnungen


Die gemeinnützige Stiftung West-Östliche Begegnungen (www.stiftung-woeb.de) fördert vielfältige Begegnungen mit allen Ländern der GUS und den baltischen Staaten, die dem Auf- und Ausbau von längerfristigen Partnerschaften und Beziehungen ihrer Bürger dienen. Insgesamt hat sie in den vergangenen 11 Jahren über 3.200 Projekte im Schüler-, Jugend- und Kulturaustausch, als Bürgerbegegnungen und im Rahmen kommunaler Partnerschaften unterstützt und dafür rund 7,5 Mio. EUR zur Verfügung gestellt.

Im Mittelpunkt der geförderten Maßnahmen stehen die direkten Begegnungen zwischen Menschen der genannten Länder, die im Rahmen von themen- oder projektbezogenen Aktivitäten stattfinden.

Gefördert durch die Stiftung West- Östliche Begegnungen kann auch der ICJA in diesem Jahr ein gefördertes Sonderprogramm anbieten.
Gefördert werden je ein Freiwilligenplatz für 6 Monate in Litauen, Russische Föderation und Weißrussland sowie zwei Freiwilligenplätze für Osteuropäische Freiwillige in Deutschland.

Zur Verfügung gestellt werden Teilstipendien in Höhe von jeweils 1.400,- Euro!
(Weitere Informationen siehe ICJA Freiwilligendienst)

Stipendien der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung „Junges Europa“


Die Stiftung fördert junge Menschen bis zum Alter von 26 Jahren durch die Vergabe von Reisestipendien. Seit ihrer Gründung vergibt die Stiftung ca. 30 Stipendien von je 550,- Euro im Jahr. Sie fördert damit junge Menschen, die in ein europäisches Nachbarland reisen wollen. Voraussetzung ist, dass die Reise unter ein aktuelles europa- oder gesellschaftspolitisches Thema eigener Wahl gestellt und über dieses Thema ein Bericht geschrieben wird. Die besten drei Berichte werden mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Die Unterlagen zur Beantragung eines Stipendiums gibt es auf den Internetseiten der Stiftung:
zur Heinz-Schwarzkopf-Stiftung





Förderkreis



Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit, die wir sehr befürworten, ist der Aufbau eines Förderkreises. Was ist das? Ein Förderkreis besteht aus einer Gruppe von Menschen, die dein Austauschjahr mit dem ICJA finanziell unterstützen, indem sie monatlich etwas zahlen. In deinem Bekanntenkreis, in deiner Familie, an deiner Schule, in deiner Gemeinde lassen sich mit Sicherheit Menschen finden, die dein freiwilliges Engagement im Ausland unterstützen! Diese zahlen während deines Austauschjahres z.B. monatlich 30,- Euro für dich ein. Dafür erhalten sie von dir monatlich einen Bericht über deine Erfahrungen in deinem Freiwilligenjahr.
Du glaubst nicht, dass das funktioniert? Doch, wirklich, das funktioniert sogar sehr gut! Und es hat sogar noch einen weiteren Vorteil. Dadurch lässt du noch mehr Menschen an deinen Austauscherfahrungen teilhaben, und sie können ein Stückchen mit dir lernen. Und wenn du zurückkehrst und von deinen Erfahrungen berichtest, wissen viele besser, wovon du sprichst! Daher unterstützen wir diese Form der Finanzierung. Melde dich bei uns, wenn du mehr dazu erfahren möchtest!


1. Was ist ein Förderkreis und warum ist er notwendig?


Bei deinem Freiwilligendienst mit dem ICJA entstehen Kosten die zum Teil das Projekt, in dem du arbeitest trägt, größtenteils aber der ICJA.
Doch woher bekommt der ICJA das Geld dafür? Der Freiwilligendienst wird vor allem aus Teilnahmebeiträgen finanziert.

Ziel beim Aufbau eines Förderkreises ist es, Förderer zu finden, die einen Teil oder aber die gesamten Kosten deines Freiwilligendienstes abdecken.

Neben der nicht unerheblichen Mitfinanzierung der Arbeit des ICJA erfüllt der Förderkreis aber noch eine wichtige andere Funktion: Im Förderkreis finden sich Menschen zusammen, die an deiner Freiwilligenzeit und der ICJA- Arbeit Interesse haben. Damit ist der Förderkreis für dich neben anderen Freiwilligen, den Partnern im Projekt, den Hauptamtlichen von ICJA, Freunden und Familie zu Hause ein möglicher Gesprächspartner ganz eigener Qualität. Durch Interesse und durch Anteilnahme an dem, was du als Freiwilliger erleben wirst, hilft der Förderkreis ebenso wie durch seinen finanziellen Beitrag.

Die Obergrenze für die Zahl der Förder/innen ist schwierig zu bestimmen. Sie hängt von deiner Kommunikationsfähigkeit ab. Von 30 Förder/innen gibt es mehr Rückfragen als von 20. Wenn du dich mit mehr Leuten unterschiedlichster Art auseinandersetzt, steigen aber auch die Chancen, deine Erfahrungen in der Arbeit zu nutzen und zu teilen.

2. Wer kann zu einem Förderkreis gehören?


Der Förderkreis ist eine vielfältige Gruppe durchaus verschiedener Menschen, zu denen du eine persönliche, politische, lokale oder andere Beziehung hast. Zum Beispiel aus:

a. der Familie: Hier überwiegt normalerweise ein enges persönliches Verhältnis und das Interesse an deiner Person, z.B. Patenonkel/-tante, Neffen, Nichten, Cousins und Cousinen
b. dem Freundeskreis: aus Schule, Betrieb und Freizeit (Friedensgruppe, Musikband, Sportverein, Kirchengemeinde). Auch hier sind die Beziehungen persönlich geprägt. Meist ist man neugierig, wie es dir mit ICJA im Ausland geht
c. den NachbarInnen, KiezbewohnerInnen, LehrerInnen, ProfessorInnen: Menschen, mit denen dich ein Wir-Gefühl verbindet, (d.h. BetriebskollegInnen, ChefIn, ParteigenossInnen, ChorleiterIin), die neugierig sind, was "eine/einer von uns" wird und erlebt. Bei vielen aus dieser Gruppe kann es starke inhaltliche Interessen geben.
d. Honoratioren: Lokal-PolitikerInnen, Mäzene, Leute, die junge Menschen fördern wollen (und manchmal ein Interesse daran haben, dass das auch bekannt wird), z.B. BürgermeisterIn, ParteivorsitzendeR
e. Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, politische Gemeinde: ÖrtlicheR PfarrerIn, Kirchenvorstandsmitglieder, Firmen, die in der Gegend Bedeutung haben, Sportvereins- und Parteivorsitzende, Bischöfe. Solche Kontakte kommen oft über Eltern oder ältere Freunde und Verwandte zustande. Die Nähe zu diesen Gruppen kann sehr unterschiedlich sein
f. persönliche "Idole und Stars"

3. Wie sehen die praktischen Schritte aus?


Kommunikation


Die möglichen Förderkreismitglieder wollen ganz unterschiedlich angesprochen werden, mit ganz unterschiedlichen Methoden: vom Zeitungsartikel über den Diavortrag bis zum Brief oder eben einem Gespräch.
Das Hauptkriterium wird die Art deiner bisherigen Beziehung zu ihnen sein (familiär, persönlich aus Schule oder Beruf, durch kirchliches, politisches oder kulturelles Engagement oder auch bisher nur aus Presse, Funk und Fernsehen bekannt).
Grundsätzlich können alle Kommunikationstechniken angewendet werden.

  • Gespräche haben einen ganz besonderen Wert, weil du in ihnen mit deiner Persönlichkeit überzeugen kannst. Oft gilt das auch für Telefongespräche. Unterstützen kannst du sie durch Informationsmittel (Faltblätter, die ICJA News, Freiwilligenberichte, alles bei ICJA zu erfragen)

 

  • Briefe wirken um so besser, je anschaulicher, persönlicher und konkreter sie sind und je besser es gelingt, das Anliegen auf den Punkt zu bringen. du solltest nicht vergessen, darin klar um finanzielle Unterstützung zu bitten. Wenn du ein Gesprächsangebot machst, eröffnest du dir die Chance, noch viel umfangreicher zu informieren, als dies schriftlich möglich ist. Es gibt auch überraschend gute Erfahrungen mit Briefen, die nicht an spezielle Adressaten geschrieben worden sind, sondern nur an mögliche Interessenten. In Schulen oder Betrieben werden sie abgelegt, wo viele Menschen vorbeikommen. Solch ein Brief sollte ein Gesprächsangebot enthalten

 

  • Wandzeitungen machen Sinn, wo viele Menschen vorbeikommen, zu denen du eine Beziehung aufbauen kannst. Eine leichte Kontaktaufnahme mit dir muss gewährleistet sein. Die Arbeit mit der Zeitung ist sehr wünschenswert und empfiehlt sich, weil du damit eine Menge Menschen erreichst und darin die gesamte Freiwilligenarbeit dargestellt werden kann. Besonders Lokalzeitungen haben ein Interesse daran zu berichten, was Menschen aus ihrer jeweiligen Region widerfährt

 

  • (Dia)-vortrag in Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden: Wo es möglichst, kann man dies gemeinsam mit ehemaligen Freiwilligen des ICJA und Mitgliedern der Regionalgruppen in deiner Gegend gestalten (Adressen beim ICJA)


Wichtig bei all diesen Techniken ist die Anschaulichkeit: dass du deine Ziele klar darstellst, dass du nichts versprichst, was du nicht halten kannst, dass du den Kontakt mit denen pflegst, die sich melden.

Informationen geben


Alle Förder/innen wollen Informationen. Selbst bei Menschen, die dir sehr nahe stehen, solltest du dir darüber klar werden, dass du diese nicht um deinetwillen allein um Unterstützung bittest, sondern deine Förder/innen eine gute und sinnvolle Arbeit, nämlich die Freiwilligenarbeit beim ICJA, finanzieren.
Was ist dein Ziel- als Freiwilliger? Was ist das Besondere deines zukünftigen Projektes? Was ist ICJA überhaupt für ein Verein? Wie arbeitet der ICJA? Wie werden die Freiwilligen vorbereitet und begleitet? Welche Wirkungen hat ICJA bisher gehabt? Welche Beziehungen sind für dich wichtig, zwischen deinem zukünftigen Gastland und Deutschland? Was willst du noch alles tun, bevor du ausreist?

Du musst diese Fragen zunächst für dich klären. Vorher kannst du nicht mit Überzeugung die Menschen ansprechen, die du für deinen Förderkreis gewinnen willst. Dann musst du dir klar werden, wie du deine Sache darstellen möchtest.
Wenn du einen Förderkreis aufbaust, weißt du, in welches Land und oft auch, in welches Projekt du gehst. Darüber wollen deine Förderer Bescheid wissen. Du kannst ICJA-Landes- oder Projektinformationen - z.B. Freiwilligenberichte oder Faltblätter – bekommen
Alle diese Informationen werden für deine Förder/innen interessant, wenn der Verein ICJA und dessen bisherige Arbeit mit deinen persönlichen Zielen, Wünschen und Plänen verbunden wird, wenn du darstellst, was du dir von deiner Mitarbeit erwartest, wenn ICJA für deine Partner lebendig wird.

Zusammenhänge aufzeigen


Stelle dar, wie du zu ICJA gekommen bist, warum du in dein Gastland und Projekt möchtest. Dazu gehört auch die finanzielle Seite der Freiwilligenarbeit. Veranschauliche, aus welchen zwei Gründen der Förderkreis notwendig ist. Die Förderer sollten verstehen, warum ihr Beitrag, um deine Freiwilligenarbeit anzubieten und zu begleiten, sehr wichtig für ICJA ist.

Nachfragen beantworten


Es ist gut, mit kritischen Nachfragen oder Kommentaren der Angesprochenen zu rechnen. Sie zeigen, was die Fragenden interessiert und welche Vorinformationen sie besitzen. Zugegeben, manchmal macht es Mühe, Fragen zu beantworten oder die Arbeit zu erläutern, aber eigentlich ist das immer interessant und kann dir eine Menge neuer Erfahrungen bringen. Du bekommst dabei auch Gelegenheit, dir selbst über das, was da auf dich zukommt, klarer zu werden. Jedes Gespräch, jeder Brief wird anders sein.
Wenn du auf Fragen stößt, die du nicht beantworten kannst, wenn du Hilfe und Unterstützung brauchst, wende dich bitte an Mitfreiwillige, Ehemalige oder Regionalgruppen. Im Gespräch mit ihnen hast du die besten Chancen, zu dir gemäßen Antworten zu kommen.
Ein Förderkreis, der sich aus ganz verschiedenen Menschen zusammensetzt, die deinem Anliegen unterschiedlich nahe stehen, ist eine persönliche Herausforderung. Solch einen Kreis aufzubauen und mit ihm Kontakt zu halten, erfordert von dir Eigenschaften und Fertigkeiten, die du auch in der Zeit als ICJA Freiwilliger im Ausland dringend nötig hast. (Die Konfrontation und Kommunikation mit dir zunächst fremden Menschen wird während deines Freiwilligendienstes alltäglich sein.)

4. Welche Schwierigkeiten können auftauchen?


Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten und Rückschläge beim Aufbau eines Förderkreises. Diese können sehr unterschiedlich sein. Sie hängen von den Menschen ab, die du ansprichst. Manche werden aus persönlichen, finanziellen oder auch politischen Gründen nicht bereit oder in der Lage sein, deine ICJA- Tätigkeit zu unterstützen. Aber auch mit dir selbst kannst du Schwierigkeiten haben. Vielleicht bist du schüchtern, vielleicht hast du argumentative Probleme oder es fällt dir schwer, deine verschiedenen Ziele bis zum Freiwilligendienst zeitlich unter einen Hut zu bekommen.
Mit diesen und anderen Hindernissen gilt es auch als Freiwilliger zurecht zu kommen. Deshalb ist es nur gut, sie schon beim Aufbau des Förderkreises bewusst anzugehen.
Manchmal kann es passieren, dass du bewusst oder unbewusst zuviel von dir verlangst, dich unter zu hohen Erfolgsdruck setzt und dich dadurch hemmst. Manchmal fürchtest du dich vielleicht auch vor einer Absage. Das kann verhindern, dass du überhaupt jemanden fragst. Mach dir dann dein Ziel noch einmal klar, sag dir ruhig auch einmal, dass du etwas Gutes vorhast, was wert ist, von anderen unterstützt zu werden. Wenn du dich dann noch daran erinnerst, dass es auch von deinem Engagement abhängt, dass die Arbeit insgesamt gelingt, müsstest du eine gute Chance haben, innere und äußere Widerstände zu überwinden.
Eine gute Vorbereitung wird dir sehr helfen, Menschen zu überzeugen. Das gilt besonders, wenn du es mit kritischen oder unentschlossenen Leuten zu tun hast.

Zeiteinteilung


Zu einer guten Vorbereitung gehört es auch, dass du dir klar wirst, wie viel Zeit der Aufbau eines Förderkreises braucht. Ein Mensch, den du für dein Anliegen interessieren willst, muss merken, dass du auch an ihm Interesse hast. Selbst wenn du gut vorbereitet bist, musst du mit Schwierigkeiten rechnen. Da haben Leute keine Zeit für ein Gespräch, da wird ein Brief nicht beantwortet, da hat ein Artikel oder ein Vortrag nicht die erhoffte Resonanz. In solchen Fällen ist es gut, wenn du dich nicht verletzen lässt und das alles erst einmal als eine durchaus mögliche Reaktion auf dein Tun verstehst, die du mit Geduld verändern kannst. Übe dich in der Kunst des Nachfassens. Mache einen zweiten Gesprächstermin aus. Frage nach, wenn ein Brief unbeantwortet geblieben ist. Schau, ob du in einem anderen Artikel dein Thema nicht angemessener darstellen kannst.
Da der Förderkreis eine Gruppe von freiwilligen, persönlichen Unterstützer/innen ist, bedarf er deiner "Pflege". Die Förder/innen fühlen sich in ihrem Interesse und ihrer Bereitschaft zur Unterstützung bestätigt, wenn du sie regelmäßig informierst (z.B. durch Freiwilligenberichte) und wenn ihre Fragen von dir beantwortet werden. Das bedeutet Arbeit für dich. Aber die Notwendigkeit, immer wieder über dich, deine Motive und deine Erlebnisse und Erfahrungen dir Rechenschaft zu geben, ist auch eine Chance.


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Finanzierung