SAWA - Bundesfreiwilligendienst mit Geflüchteten

SAWA stammt aus der arabischen Umgangssprache und bedeutet: Gemeinsam, zusammen. Außerdem heißt es noch "gleich" im Sinne von gleichgestellt. Seit Januar 2016 führen wir das Projekt "Sawa - Gemeinsam engagieren" durch, das geflüchteten Menschen in Berlin eine Teilnahme am BFD ermöglicht.

Über eine Laufzeit von 2 Jahren wollen wir in diesem Rahmen ca. 40 geflüchtete Menschen in ihrem Bundesfreiwilligendienst begleiten. Für 6 oder 12 Monate werden sie in sozialen, kulturellen oder ökologischen zivilgesellschaftlichen Projekten in Bezirken Berlins tätig sein. Dabei sollen die Teilnehmenden durch persönliche Kontakte sowie eine intensive interkulturelle Vorbereitung und Begleitung unterstützt werden. Dies hat zum Ziel, ein besseres Verständnis unserer Gesellschaft und ihrer Regeln, eine Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse sowie den Abbau von Vorurteilen und Barrieren zu fördern, die der gesellschaftlichen Integration im Wege stehen.

Allgemein

Allgemein

Über eine Laufzeit von 2 Jahren hinweg wollen wir im Rahmen dieses Projekts ca. 40 geflüchtete Menschen in und durch den Bundesfreiwilligendienst begleiten. Für 6 oder 12 Monate werden sie in sozialen, kulturellen oder ökologischen zivilgesellschaftlichen Projekten in unterschiedlichen Bezirken Berlins tätig sein.

Dabei sollen die Teilnehmenden durch persönliche Kontakte sowie eine intensive interkulturelle Vorbereitung und Begleitung unterstützt werden. Dies zielt u. a. auf ein besseres Verständnis unserer Gesellschaft und ihrer Regeln, auf eine Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse sowie auf den Abbau von Vorurteilen und Barrieren, die der gesellschaftlichen Integration im Wege stehen.

 

 

Ziele

Ziele

Das Projekt „SAWA – gemeinsam engagieren: FWD mit Geflüchteten“ steht an erster Stelle für Austausch, Dialog und Vernetzung. Es steht auch für Begegnung auf Augenhöhe, für gegenseitiges Geben und Nehmen im Sinne der Freiwilligkeit, Partizipation und Anerkennung. Das Engagement baut auf dem Einsatz von engagierten und motivierten geflüchteten und nicht-geflüchteten Menschen auf, um die gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten zu fördern.
Das Projekt setzt damit ein Zeichen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft und zeigt eine Möglichkeit auf, wie der neu entstandenen Situation Rechnung getragen werden kann.

Zudem führen wir dieses Projekt durch, weil wir:

1. geflüchtete Menschen empowern wollen.

Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass geflüchtete Menschen besser in der Lage sind, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse selbstverantwortlich und selbstbestimmt wahrzunehmen.

2. die oftmals defizitorientiere Wahrnehmung auf Geflüchtete verändern wollen.

Geflüchtete werden öffentlich oft als Hilfeempfangende betrachtet bzw. dargestellt. Wir wollen aufzeigen, dass diese Wahrnehmung nicht der Realität entspricht. Geflüchtete Menschen können, sowohl sich selbst als auch anderen Menschen helfen – und, sofern dies zugelassen wird, auch eine „Geberrolle“ einnehmen.

3. deutlich machen wollen, dass gesellschaftliche Vielfalt wertvoll ist.

Durch Herstellung von intensiven Austausch und Begegnung bringen wir nicht-geflüchtete und geflüchtete Menschen in Lebens- und Arbeitskontexten (in denen beide etwas voneinander wollen) zusammen. Wir ermöglichen es ihnen, in offene Kommunikation zu gehen, sich um Verständigung und Verständnis zu bemühen und gegenseitig anzuerkennen. Das fördert die Erfahrung, dass Vielfalt bereichernd, spannend und wertvoll ist.

4. uns gegen Rassismus engagieren.

Rassismus blockiert oft Verständigungsprozesse, insbesondere zwischen Menschen aus dem globalen Norden und Süden. Das Thema ist ein wichtiger Teil unserer Bildungsarbeit, und wir werden auch in diesem Projekt die Auseinandersetzung damit anstoßen, um möglichst viele Beteiligte dafür zu sensibilisieren.


Förderer

Förderer

Das Projekt wird u.a. von der Deutschen Klassenlotterie – Berlin, BAFzA (Bundeszuschüssen im Bundesfreiwilligendienst) und Haleakala Stiftung gefördert.

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