Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten...

  • Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?

    Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?

    Die Workcamps sind offen für alle Interessierten, die Lust haben für ein paar Wochen in einer multinational zusammengesetzten Gruppe zu leben und gemeinnützig zu arbeiten. Für die Vermittlung ins Ausland solltest du deinen Wohnsitz in Deutschland haben.

  • Was ist überhaupt ein Workcamp?

    Was ist überhaupt ein Workcamp?

    Ein Workcamp ist eine internationale Jugendbegegnung, bei der junge Erwachsene aus vielen verschiedenen Ländern für 2 bis 4 Wochen zusammen leben und arbeiten. Neben der täglichen Arbeit von vier bis sechs Stunden haben die Workcamps in der Regel einen inhaltlichen Studienteil, der den Teilnehmenden die Gelegenheit gibt zur Diskussion und inhaltlicher Auseinandersetzung mit einem Thema. Das erleben unbekannter Sprachen, Kulturen, Religionen, das sich einlassen auf alternative Lebensstile und Arbeitsformen ist immer wieder spannend und herausfordernd für alle Beteiligten.

  • Gibt es eine Altersbeschränkung?

    Gibt es eine Altersbeschränkung?

    Das Mindestalter für die Teilnahme an regulären Workcamps liegt bei 18 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt erfahrungsgemäß bei 18 - 24 Jahren. Darüber hinaus gibt es vor allem im Europäischen Ausland Teenage Camps für Jugendliche zwischen 15-17 Jahren.
    Bei vielen Projektpartnern, vor allem im aussereuropäischen Ausland sind auch ältere Freiwillige gerne gesehen. Bei Interesse für ein Workcamp für ältere Menschen bitte uns eine mail schicken oder uns anrufen, wir versuchen dann etwas passendes zu finden. Ein link zu Infos für Freiwilligendienste für Menschen über Dreissig findest Du hier.

  • Ich werde erst im Herbst 18, kann ich trotzdem im Sommer an einem regulären Workcamp teilnehmen?

    Ich werde erst im Herbst 18, kann ich trotzdem im Sommer an einem regulären Workcamp teilnehmen?

    Leider nicht, unsere Projektpartner im Ausland können da aus Versicherungsgründen keine Ausnahme machen. Du kannst jedoch an ausgewählten Camps in Deutschland oder an den Teenage-Workcamps teilnehmen. Infos zu Teenagecamps gibt es hier.

  • Was kostet die Teilnahme?

    Was kostet die Teilnahme?

    Für die Teilnahme an einem Workcamp entstehen folgende Kosten:
    77,-€ Anmeldegebühr für ein Workcamp in Deutschland
    99,-€ Vermittlungsgebühr für ein Workcamp im Ausland
    Die An- und Rückreise muss selbst organisiert und finanziert werden.
    Sollte bei der Campbeschreibung noch eine zusätzliche "Participation Fee" angegeben sein, so ist diese erst vor Ort bei der veranstaltenden Organisation des Workcamps zu zahlen.
    Meistens sind die Workcamps in Europa ohne Zuzahlung.

  • Was kostet die mehrmalige Teilnahme an einem Workcamp?

    Was kostet die mehrmalige Teilnahme an einem Workcamp?

    Wenn du dich für zwei Workcamps anmeldest, musst du dennoch nur einmal die Vermittlungsgebühr von 99,- bei uns bezahlen. Eventuelle zusätzliche Gebühren vor Ort musst du weiter jeweils für jedes Camp bezahlen.

  • Welche Fahrtkosten habe ich zu einem Workcamp?

    Welche Fahrtkosten habe ich zu einem Workcamp?

    Die An- und Rückreise muss selbst organisiert und finanziert werden. In der Regel gibt es keine Möglichkeit eine Erstattung zu erhalten. Es gibt eine Ausnahme, die dann in der Beschreibung der Workcamps extra hervorgehoben wird: Bei bilateralen oder trilateralen Workcamps in Frankreich gibt es einen Teil der Reisekosten zurück. Die Höhe der Erstattung wird anhand einer Tabelle ermittelt und kann erst genannt werden, wenn die Orte von An- und Abreise bekannt sind.

  • Was bedeuten die Abkürzungen in den Workcampbeschreibungen?

    Was bedeuten die Abkürzungen in den Workcampbeschreibungen?

    Vorne steht ein Kürzel für den Namen der Partnerorganisation, dann die Campnummer, Ort, Land, Zeitraum de Camps, Art/Thema des Camps und am Ende die Anzahl der Volunteers. Die gängigen Abkürzungen zur Kennzeichnung eines Workcamps sind hier erklärt.

  • Wie kann ich mich anmelden?

    Wie kann ich mich anmelden?

    Zur Anmeldung einfach unser Anmeldeformular downloaden und an uns senden (Mail, Fax oder Post) sowie die Vermittlungsgebühr überweisen. Detaillierte Infos zur Anmeldung gibt es hier.

  • Kann ich mich gemeinsam mit einer Freundin/einem Freund anmelden?

    Kann ich mich gemeinsam mit einer Freundin/einem Freund anmelden?

    Ja, das ist möglich. Wir versuchen dann eine gemeinsame Platzierung, können diese jedoch nicht garantieren, da nicht zu viele Teilnehmende aus einer Nation dabei sein sollten.

  • Gibt es eine Anmeldefrist?

    Gibt es eine Anmeldefrist?

    Nein, die Platzierungen erfolgen einfach nach Reihenfolge der Anmeldungen. Ist das Workcamp voll, gibt es keinen Platz mehr ....
    Wer ein bißchen flexibel in Bezug auf Projektart und Land ist, kann auch noch kurzfristig vermittelt werden. Solltest du ein bestimmtes Ziel haben, empfiehlt sich eine baldige Anmeldung.

  • Wie läuft das mit der An- und Abreise zum Workcamp?

    Wie läuft das mit der An- und Abreise zum Workcamp?

    Wir vermitteln euch nur die Plätze in ein Workcamp. Als Teilnehmende organisiert und bezahlt ihr die Anreise zum Workcamp und die Rückfahrt selbst. In der Regel bekommt ihr rechtzeitig ein sogenanntes Infosheet, in dem die Anreise zum Camp detailliert beschrieben ist. Es ist sinnvoll, sich vorher selbst über die jeweiligen Einreisebestimmungen und Visavorschriften des Ziellandes zu informieren. Hilfreich sind hier die Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes. Bitte teile dem Projektpartner rechtzeitig deine Ankunftszeit mit.

  • Was muss ich bei der Beantragung eines Visums beachten?

    Was muss ich bei der Beantragung eines Visums beachten?

    Da ein "Freiwilligendienst" im Regelwerk der Grenzbeamten dieser Welt nicht existiert und "voluntary work" oder "workcamp" sich für sie eventuell nach illegaler Erschleichung einer Arbeitsstelle anhört, solltest du solche Begriffe meiden und als "Tourist" einreisen. Sehr hilfreich bzgl. Einreise und Visabestimmungen sind die Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

  • Welche Sprachen werden gesprochen?

    Welche Sprachen werden gesprochen?

    Die Campsprache ist meistens Englisch. Da die Teilnehmenden aus vielen verschiedenen Ländern kommen, werden je nach Herkunft der Teilnehmenden auch andere Sprachen gespochen. Jedes Workcamp bietet dir gute Möglichkeiten zur Erweiterung des Wortschatzes in einer Fremdsprache und die Anwendung des Gelernten im Umgang mit anderen. Da Workcamps keine sozial abgeschotteten Inseln darstellen und der Kontakt zu den Menschen vor Ort eine wichtige Bedeutung hat, spielt die Landessprache natürlich auch eine besondere Rolle. Doch Perfektion wird von niemandem erwartet, und wir möchten auch Jugendliche , die keine so umfassenden Kenntnisse in einer Fremdsprache haben, ausdrücklich zur Teilnahme ermuntern.

  • Wie ist die Unterkunft und Verpflegung?

    Wie ist die Unterkunft und Verpflegung?

    Unterkunft und Verpflegung sind in der Regel kostenfrei. Die Unterkunft ist in der Regel einfach, z.B. mit Schlafsäcken und Luftmatratzen in einem Jugendhaus, selten auch im Zelt. Die Mahlzeiten werden meistens von den Teilnehmenden im Workcamp selbst zubereitet.

  • Wie muss ich mir die Arbeit vorstellen?

    Wie muss ich mir die Arbeit vorstellen?

    Die Arbeit wird von fachkundigem Personal des Workcamps angeleitet. Es erklärt, wie Löcher gebohrt werden und gespachtelt wird, welche Pflanzen wohin gesetzt werden, was Unkraut und was Nutzpflanzen sind oder was die Kinder, die betreut werden, von den Teilnehmenden erwarten. Die Teilnehmenden sollten entsprechende Arbeitskleidung mitbringen.
    Die von einem Workcamp geleistete Arbeit steht nicht in Konkurrenz zu bezahlter Arbeit. Die Workcamps werden in der Regel von kleinen Vereinen durchgeführt, die selbst vorwiegend durch unbezahlte Arbeit getragen werden. Sie sind wie wir der Ansicht, daß die gemeinsame Arbeit an einem gemeinützigen Workcamp für die Gruppe und für den Einzelnen eine wichtige Lebenserfahrung ist.

  • Wie sieht es mit Freizeit und dem Studienteil aus?

    Wie sieht es mit Freizeit und dem Studienteil aus?

    Die Freizeit ist ein wichtiger Teil der Jugendbegegnung. Ausflüge, Fahrten, Wanderungen, Besichtigungen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen. Sie bekommen einen Eindruck von der Lebensweise und Kultur ihres Gastlandes. Oft sind die Gruppenaktivitäten, die in der Freizeit stattfinden, dem Studienthema des Workcamps zugeordnet. Das beherbergende Workcamp und die Teamenden haben schon vor Beginn der Jugendbegegnung ein mögliches Rahmenprogramm zusammengestellt. Dies wird je nach den Interessen der Teilnehmenden verändert und erweitert. Bei den Workcamps in anderen Ländern steht oft kein Thema im Vordergrund, da der gemeinsame Alltag in einer interkulturellen Gruppe genügend Anregungen für Diskussionen bietet.

  • Wann genau muss ich ankommen?

    Wann genau muss ich ankommen?

    Die Daten des Workcamps geben jeweils den ersten und letzten Tag eures Aufenthaltes an. Ist der Zeitraum beispielsweise mit 10.06.-30.06. angegeben, solltet ihr im Laufe des 10.06 anreisen und könnt vom frühen Morgen des 30.06 an abreisen. 

  • Welche Versicherungen brauche ich?

    Welche Versicherungen brauche ich?

    Die Versicherung bei den Workcamps ist sehr unterschiedlich geregelt. Bei Fahrten ausserhalb von Europa empfehlen wir euch den Abschluss einer eigenen Reise- und Krankenversicherung. Bitte informiert euch bei eurer Krankenkasse über die Bedingungen mit eurem Gastland und laßt euch bei Reisen in EU-Länder die Europäische Versicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC) geben. Als Teilnehmende in einem deutschen Workcamp werdet ihr für den Fall einer Insolvenz von ICJA gemäß § 651 BGB versichert. Außerdem seit ihr als Ehrenamtliche gegen Haftpflicht und Unfall versichert.

     

  • Weshalb wird bei manchen Workcamps ein "motivation letter" gefordert?

    Weshalb wird bei manchen Workcamps ein "motivation letter" gefordert?

    Manche Workcamps haben einen recht anspruchsvollen Inhalt oder finden in einem sensiblen sozialen Umfeld statt, beispielsweise Projekte mit Straßenkindern oder mit indigener Bevölkerung. Manche Projekte erfordern auch Verantwortungsbereitschaft und ein besonderes gesellschaftliches Engagement. Leute, die einfach nur günstig Urlaub machen wollen, wären da eine Belastung für das Workcamp. Beispielsweise wenn es darum geht, Menschen mit Beeinträchtigungen zu begleiten.

  • Was soll ich in einem "motivation letter" schreiben?

    Was soll ich in einem "motivation letter" schreiben?

    Wenn es nicht schon auf der entsprechenden Seite eine Vorlage zum Runterladen gibt, kannst Du Dich beim Schreiben eines Motivationsbriefes an folgende Fragen halten: ,
    - Deine vorherige Erfahrungen und ehrenamtliches Engagement?
    - Deine Motivation das Projekt kennen zulernen und daran mitzuarbeiten?
    - Welche Fähigkeiten und Begabungen bringst du mit?
    - Sprachkenntnisse?

    Nicht vergessen: Am wichtigsten ist dein persönliches Engagement und Interesse, das musst du darstellen… Es ist keine Bewerbung für eine Stelle für die du dich möglichst gut darstellen musst. Die Sprache im Motivationsbrief ist, wenn nicht anders angegeben, Englisch.

  • Für Interessenten aus der Schweiz und Österreich

    Für Interessenten aus der Schweiz und Österreich

    Wir vermitteln Workcamps an Jugendliche jeglicher Nationalität, sie müssen jedoch in Deutschland leben.
    Interessenten aus der Schweiz können sich bei der Organisation "Workcamp Switzerland" anmelden. Die Kontaktadresse ist:
    Workcamp Switzerland
    Badenerstrasse 129
    8004 Zürich
    phone: 043 317 19 30
    mail: info(at)workcamp.ch
    web: www.workcamp.ch

    Teilnehmende aus Österreich können sich bei der Organisation "Grenzenlos" für internationale Workcamps anmelden. Die Kontaktadresse ist:
    Grenzenlos
    Wien 9.
    Heiligenstädter Straße 2
    Postzusendungen / Postal address:
    Latschkagasse 1/4, 1090 Wien, Austria

    phone: 01 / 315 76 36
    mail: office(at)workcamps.at
    web: www.volunteering.at

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