Young Activists for Peace and Dialogue

ICJA gestaltet im Sommer 2017 drei friedenspolitische Erasmus+ geförderte Jugendaktivitäten mit dem Ziel den wertschätzenden Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen und Religionen zu fördern. Das Projekt wird gemeinsam mit 14 Partnerorganisationen aus Aserbaidschan, Belgien, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Israel, Palästina, Russische Föderation, Türkei und dem Vereinigten Königreich durchgeführt.

26 Fachkräfte der Jugendarbeit sind eingeladen zu:
Internationaler Trainingskurs Hohensolms / 26.07. - 4.08.2017

60 Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren und 10 Leitende sind eingeladen zu:
- Jugendbegegnung Friedenswerkstatt Sievershausen / 15.08.- 27.08.2017
- Jugendbegegnung Wernsdorf bei Berlin / 19.08. - 31.08. 2017

Kontext/Ziele

Wir erleben derzeit eine zunehmende Radikalisierung von populistischen und offen rassistischen politischen Strömungen in ganz Europa. Ganz besonders werden dabei Ängste und Hass gegen Muslime geschürt. Dies trifft derzeit besonders Geflüchtete aus arabischen Ländern. Ihre ohnehin schwierige Lage wird durch offene Diskriminierungen, durch zunehmende Übergriffe auf Unterkünfte für Geflüchtete und eine stetigen Einschränkung des Asylrechts immer mehr verschärft.

Dieses Projekt gibt 80 Jugendlichen und Fachkräften aus 11 Ländern Europas, aus dem Nahen Osten und der Kaukasusregion die Möglichkeit, Menschen mit anderer Weltanschauung und Religion persönlich kennen zu lernen. Ziel der Begegnung ist es,  sich in die Situation von Menschen mit anderer Weltanschauung und/oder Religion hinein zu versetzen und im täglichen Umgang einzuüben wie ein friedliches Zusammenleben funktionieren kann. Es kommen friedenspädagogische Methoden der Jugendarbeit zum Einsatz durch die demokratische Entscheidungsverfahren und gewaltfreie Konfliktlösungsmethoden eingeübt werden. 

Durch den Dialog über und die Arbeit an gemeinsamen Themen soll für alle Teilnehmenden erfahrbar werden, dass wir eine Weltgemeinschaft aus unterschiedlichen Weltanschauungen, Religionen, Sprachen, Geschichten und Wahrnehmungen sind, die nur auf dem Weg des Friedens überleben kann.

Die Aktivitäten im Einzelnen

26.07. - 4.08.2017 internationaler Trainingskurs Hohensolms

26.07. - 4.08.2017 internationaler Trainingskurs Hohensolms

Der internationale Trainingskurs in der Jugendburg Hohensolms bringt 26 Aktive der Jugendarbeit aus 11 Ländern (Aserbaidschan, Belgien, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Israel, Palästina, Russische Föderation, Türkei, United Kingdom) zusammen, um sich über die zunehmende Radikalisierung der öffentlichen Meinung gegen Menschen anderer Weltanschauung und Religionen bewusst zu werden und auszutauschen,  friedensstiftende Methoden  der Jugendarbeit kennen zu lernen sowie Handlungsoptionen für die eigene Jugendarbeit zu entwickeln.

Als Basis dient euch das Friedenspädagogische Training „Jugendliche werden Friedensstifter*innen“, in dem ihr grundlegende Fertigkeiten zum persönlichen Umgang mit Gewalt und Konflikten trainieren könnt. Ergänzend werdet ihr Methoden aus Trainingskonzepten zur Antidiskriminierungsarbeit und zur Wertschätzung kultureller Vielfalt kennenlernen und an Workshops zur künstlerischen Umsetzung des Themas teilnehmen können (Theater, Video, gestaltende Kunst, Musik, etc.).

Geplant sind des Weiteren:
•    Eine Exkursion zum Anne Frank Haus in Frankfurt, einer Bildungsinstitution, die zahlreiche innovative Workshops und Aktivitäten zur Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Diskriminierung anbietet.
•    Kennenlernen und Fachgespräch mit der lokalen Vertretung des „Rates der Religionen“ in der Region "Gießener Land".

Bedingungen der Teilnahme:
Alter: ab 18 ohne Obergrenze / Sprache: Englisch / Vorerfahrung: Du solltest erste Erfahrungen in der Jugendgruppenarbeit oder politischer Bildungsarbeit haben.
Anmeldegebühr: 80,- Euro / Erstattung der Reisekosten: je nach Entfernung von 0 bis maximal 180,- Euro, Unterkunft und Verpflegung sind frei.

Download des Anmeldeformulars

Die Projektreihe "Young Activists for Peace"

ICJA Freiwilligenaustausch e.V. organisiert seit 2015 jährlich friedenspädagogische Jugendbegegnungen und Trainings in denen Jugendliche und Fachkräfte der Jugendarbeit sich zu aktuellen Krisen und Problemen innerhalb Europas bzw. mit benachbarten Regionen austauschen und mittels interaktiven, partizipatorischen Methoden des non formal learning für sie wichtige Themen bearbeiten können. „Young Activists for Peace“ steht dabei für:
-Das internationale Engagement Jugendlicher für ein solidarisches Europa in einer friedlichen Welt.
-Die intensive Begegnung und das Zusammenleben und –arbeiten Jugendlicher unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und Weltanschauungen.
-Die Vermittlung friedenpädagogischer Grundkompetenzen durch zertifizierte Trainer*innen in Anlehnung an das pädagogische Konzept „Jugendliche werden Friedenstifter*innen“.
-Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten mit Zielgruppen und Betroffenen des jeweils gewählten Themas.
-Workshops mit engagierten Aktivisten und Exkursionen zu zivilgesellschaftlichen Initiativen.
-Künstlerische Workshops (Theater, Video, Darstellende Kunst, ….)  zur kreativen Bearbeitung der jeweiligen Themen und um weitere Jugendliche mit diesen Themen zu erreichen.

Wir bedanken uns für die Förderung durch Erasmus+

15.08.- 27.08.2017 Jugendbegegnung Friedenswerkstatt Sievershausen

15.08.- 27.08.2017 Jugendbegegnung Friedenswerkstatt Sievershausen

Zur Jugendbegegnung in der Friedenswerkstatt sind 30 Jugendliche aus den Ländern Aserbaidschan, Belgien, Deutschland, Georgien, Griechenland und Israel eingeladen. Durch eure aktive Teilnahme könnt ihr in gemeinsamen Aktivitäten, Exkursionen und Workshops eure kulturelle Vielfalt kennen lernen und Euch über Themen die uns alle betreffen austauschen.

Im Training „Jugendliche werden Friedenstifter*innen“ erarbeitet Ihr Euch grundlegende Fertigkeiten zum persönlichen Umgang mit Gewalt und Konflikten. Ergänzend dazu könnt ihr in kreativen Workshops Themen bearbeiten und Antworten finden z.B. zum Thema „Wertschätzung kultureller Vielfalt und friedliches Zusammenleben in unseren Gesellschaften“. Durch Videos und anderen Medien könnt ihr dem zunehmenden Rassismus und der Radikalisierung auf kreative Weise begegnen und Solidarität mit Geflüchteten im lokalen Umfeld zum Ausdruck bringen.

Die Workshops und Aktivitäten werden teilweise zusammen mit Asylsuchenden aus Zentral- und Ostafrika in einer Unterkunft im benachbarten Lehrte durchgeführt werden.

Bedingungen der Teilnahme:
Anmeldegebühr 60,- Euro, Fako Erstattung Entfernungsabhängig bis zu 80,-Euro, Unterkunft und Verpflegung frei, Alter 18-26, nach Absprache auch ab 17 bis 30. Sprache: Englisch

Die Projektreihe "Young Activists for Peace"

ICJA Freiwilligenaustausch e.V. organisiert seit 2015 jährlich friedenspädagogische Jugendbegegnungen und Trainings in denen Jugendliche und Fachkräfte der Jugendarbeit sich zu aktuellen Krisen und Problemen innerhalb Europas bzw. mit benachbarten Regionen austauschen und mittels interaktiven, partizipatorischen Methoden des non formal learning für sie wichtige Themen bearbeiten können. „Young Activists for Peace“ steht dabei für:

-Das internationale Engagement Jugendlicher für ein solidarisches Europa in einer friedlichen Welt.
-Die intensive Begegnung und das Zusammenleben und –arbeiten Jugendlicher unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und Weltanschauungen.
-Die Vermittlung friedenpädagogischer Grundkompetenzen durch zertifizierte Trainer*innen in Anlehnung an das pädagogische Konzept „Jugendliche werden Friedenstifter*innen“.
-Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten mit Zielgruppen und Betroffenen des jeweils gewählten Themas.
-Workshops mit engagierten Aktivisten und Exkursionen zu zivilgesellschaftlichen Initiativen.
-Künstlerische Workshops (Theater, Video, Darstellende Kunst, ….)  zur kreativen Bearbeitung der jeweiligen Themen und um weitere Jugendliche mit diesen Themen zu erreichen.

Wir bedanken uns für die Förderung durch Erasmus+

19.08. - 31.08. 2017 Jugendbegegnung Wernsdorf bei Berlin

19.08. - 31.08. 2017 Jugendbegegnung Wernsdorf bei Berlin

Zur Jugendbegegnung in Wernsdorf sind 30 Jugendliche aus den Ländern Frankreich, Deutschland, Palästina, Russische Föderation, Türkei und aus dem Vereinigten Königreich eingeladen. Durch eure aktive Teilnahme könnt ihr in gemeinsamen Aktivitäten, Exkursionen und Workshops eure kulturelle Vielfalt kennen lernen und euch über Themen die uns alle betreffen austauschen.

Im Training „Jugendliche werden Friedenstifter*innen“ erarbeitet Ihr Euch grundlegende Fertigkeiten zum persönlichen Umgang mit Gewalt und Konflikten. Im zweiten Teil der Jugendbegegnung widmet ihr euch der medialen Umsetzung des Themas „Wertschätzung kultureller Vielfalt und friedliches Zusammenleben in unseren Gesellschaften“. Ihr produziert Videos die danach über internationalen Netzwerke und sozialen Medien veröffentlicht werden.

Als kreative Inspiration für die Workshops dienen folgende Exkursionen:- Ein Tagesausflug zur „Weltausstellung Reformation“ nach Wittenberg bei der die „Tore der Freiheit“ erkundet werden können. (Diese Open Air Ausstellung setzt sich in sieben „Torräumen“ mit Themen wie „Willkommen“, „Spiritualität“, „Jugend“, „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, „Globalisierung“, „Ökumene und Religion“ und „Kultur“ auseinander.
- Eine weitere Exkursion geht nach Berlin und dort werdet ihr einen Verein und Aktivitäten kennen lernen, die sich für kulturelle und religiöse Vielfalt einsetzen.

Bedingungen der Teilnahme:

Anmeldegebühr 60,- Euro, Fako Erstattung Entfernungsabhängig bis zu 80,-Euro, Unterkunft und Verpflegung frei, Alter 18-26, nach Absprache auch ab 17 bis 30. Sprache: Englisch

 

Die Projektreihe "Young Activists for Peace"

ICJA Freiwilligenaustausch e.V. organisiert seit 2015 jährlich friedenspädagogische Jugendbegegnungen und Trainings in denen Jugendliche und Fachkräfte der Jugendarbeit sich zu aktuellen Krisen und Problemen innerhalb Europas bzw. mit benachbarten Regionen austauschen und mittels interaktiven, partizipatorischen Methoden des non formal learning für sie wichtige Themen bearbeiten können. „Young Activists for Peace“ steht dabei für:

-Das internationale Engagement Jugendlicher für ein solidarisches Europa in einer friedlichen Welt.
-Die intensive Begegnung und das Zusammenleben und –arbeiten Jugendlicher unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und Weltanschauungen.
-Die Vermittlung friedenpädagogischer Grundkompetenzen durch zertifizierte Trainer*innen in Anlehnung an das pädagogische Konzept „Jugendliche werden Friedenstifter*innen“.
-Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten mit Zielgruppen und Betroffenen des jeweils gewählten Themas.
-Workshops mit engagierten Aktivisten und Exkursionen zu zivilgesellschaftlichen Initiativen.
-Künstlerische Workshops (Theater, Video, Darstellende Kunst, ….)  zur kreativen Bearbeitung der jeweiligen Themen und um weitere Jugendliche mit diesen Themen zu erreichen.

Wir bedanken uns für die Förderung durch Erasmus+

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