Gastgeber für ein Workcamp sein

Sie haben ein Arbeitsprojekt, bei dem Sie viele helfende Hände einsetzen könnten?

Wir vermitteln Ihnen eine Gruppe internationaler Freiwilliger, mit denen Sie Ihr soziales oder ökologisches Projekt stemmen und ganz nebenbei eine Plattform für grenzüberschreitende Freundschaften und gelebte Internationalität bieten können.

In einem Workcamp arbeiten 10 bis 20 junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren unentgeltlich für 2 bis 3 Wochen um über die gemeinsame Arbeit zusammenzuwachsen und interkulturelle Austauscherfahrungen zu machen. Als Gastgebende profitieren Sie von der tatkräftigen Unterstützung der Freiwilligen und gewinnen gleichzeitig durch den Kontakt zu einer Gruppe junger Menschen, die aus der ganzen Welt zusammenkommen.
Ob ein Einsatz im Forst oder in der Jugendarbeit, ob politisches Projekt oder ökologischer Bauernhof, ob Gemeindearbeit oder Geflüchtetenhilfe, sinnvolle Einsatzgebiete gibt es viele.

Melden Sie sich bei Interesse ganz einfach bei unserem Referenten für Workcamps, er berät Sie gern.

Ansprechpartner Nikolaus Ell, Referent für Workcamps
Tel.: 069 98 1919 57
E-Mail: workcamps@icja.de

Ziele

Ziele

Für alle am Austauschprojekt Beteiligten vor Ort ist es sehr spannend und bereichernd, Gastgebende für eine internationale Gruppe junger Menschen zu sein und ihre Neugier, Energie und Lebensfreude zu erleben. Sie bringen ihre Arbeitskraft und ihre Talente in das Workcamp ein, das jeweilige Projekt und die Gemeinde erleben eine Aufwertung durch öffentliche Aufmerksamkeit. Klischees und Vorurteile werden abgebaut und interkulturelle Kompetenz gefördert. Sie können mit Ihrer Gastgeberschaft einen konkreten Beitrag zur Förderung von internationaler Verständigung und Frieden leisten.

Eckdaten

Eckdaten

Zeitraum: 2 bis 3 Wochen
Teilnehmende: 10-20 internationale Freiwillige im Alter ab 18 Jahren
Arbeitszeit: max. 6 Stunden täglich
Begleitung: deutschsprachige, ausgebildete Teamer*innen
Unterbringung: Nötig ist nur eine einfache Unterkunft und eine Küche zur Selbstversorgung, z.B. in Turnhallen, Schulen, Landheimen, Jugendzentren, Gemeindehäusern, Forsthütten, Seminarhäusern u.v.m.
Verpflegung: Die Gruppe verpflegt sich selbst.
Kosten: Kost und Logis für die Gruppe, Material und Anleitung für das Arbeitsprojekt, anteilige Förderung durchs Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Eindrücke

Eindrücke

Neben friedenspädagogischen Einheiten, Aktionen zum Team-Building und einem Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen ging es in zwei Gruppen auch ganz praktisch zu. Während die eine Gruppe Sitzbänke aus Holz zusammenzimmerte, griff die andere zu Farbe und Pinsel und gestaltete gemeinsam zwei große Bilder zur Verschönerung des Seminarraums. […] Florian Krauß vom Antikriegshaus hatte dafür lediglich eine Grundidee geliefert. „Alles andere haben die Teilnehmer selbständig im Team erarbeitet“, betonte er.
Aus: “Projekt im Antikriegshaus zieht Teilnehmer aus der ganzen Welt nach Sieverhausen“ in HAZ / Anzeiger für Lehrte, Burgdorf, Utze u. Sehnde vom 11.08.2018

Großes Lob zollte die Stadtgrün-Mitarbeiterin Annerose Risch den jungen Leuten. „Beispielhaft arbeiten sie und immer mit guter Laune“ […] Als nächste Aufgabe widmet sich die Gruppe dem Gelände des Jugendtreffs „Oase“ auf der Pörlitzer Höhe, wo es im Außenbereich recht viel zu tun gibt. Ein Treffen mit Studentinnen der Ilmenauer Universität aus den Heimatländern der „Worker“ ist geplant. Daraus könnte sich auch ein Studienwunsch in Ilmenau ergeben. Die jungen Leute machten bis jetzt den besten Eindruck auf Ilmenau mit dem, was sie leisten. Sie nehmen vermutlich auch einen solchen mit nach Hause.“
Aus: „Gelände des alten Schwimmbades ist wieder begehbar“ in Thüringer Allgemeine vom 26.08.2017

Katharina Vogtmann vom Müllerhof organisiert seit 2008 die Workcamps. "Im Winter werden Ideen für neue Projekte gesammelt und an ICJA gemeldet. Interessenten aus dem Ausland bewerben sich dann dafür". Seit 2006 hat der Müllerhof gute Erfahrungen damit gemacht und es ist ein Aushängeschild für die Weltoffenheit der soziokulturellen Einrichtung.
Aus „Durch das Workcamp Land und Leute kennenlernen“ in Blick Mittelsachsen vom 23.07.2018


Während ihres Aufenthalts in Gießen lebten die zehn Freiwilligen in Räumen der evangelischen Petrusgemeinde. Sie wurden dort auch in das deutsche Asylverfahren eingeführt, erhielten Einblicke in die Refugee Law Clinic und bekamen Besuch von einem Traumatherapeuten. Matthias Leschhorn, Pfarrer der Petrusgemeinde, stellte außerdem die »hervorragende Arbeit der drei Teamer« heraus. Sie hätten ausgesprochen selbstständig agiert und durchgehend für eine gute Stimmung in der internationalen Gruppe gesorgt.
Aus „Durch Begegnung reicher werden“ in Gießener Allgemeine vom 09.08.2018

In der alten Feldsteinscheune hinter Ulrike Laubenthals Haus in Zempow wird gerade fleißig gekratzt, gehämmert, gemörtelt und verputzt. Das Gebäude soll einmal Dokumentationszentrum für die Bürgerbewegung „Freie Heide“ werden, bedarf aber noch vieler restauratorischer Maßnahmen, bis es mal soweit sein wird. „An vielen Stellen hat sich schon der Mörtel von den Feldsteinen gelöst“, erklärt Ulrike Laubenthal. Deshalb sei es zunächst wichtig, das Mauerwerk zu restaurieren und damit zu stabilisieren. […] Jede Hilfe ist dem Verein deshalb für die Verwirklichung des Projekts willkommen. So hatte sich Ulrike Laubenthal im vergangenen Herbst sehr über die Kontaktierung durch den Freiwilligendienst ICJA e.V. gefreut. Dieser hatte dem Verein ein „Workcamp“ mit jungen Leuten aus aller Welt vorgeschlagen. „Workcamps kannte ich schon und Erfahrungen mit internationalen Gästen haben wir in Zempow ohnehin“.
Ausschnitt aus „Junge Leute aus aller Welt helfen bei Sanierung“ in Märkische Allgemeine vom 30.08.2018

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