Aktiv für Klimagerechtigkeit
Kostenfreie Fortbildungen für alle, die etwas bewegen wollen: Hol dir Skills, triff Gleichgesinnte und engangiere dich für echte Klimagerechtigkeit.
Globe Fair ist ein Projekt des ICJA, das sich für Klimagerechtigkeit stark macht. Wir entwickeln praxisnahe Bildungseinheiten für Workshops und Projekttage – leicht zugänglich und interaktiv.
Unsere Angebote richten sich an Schulen (Sek II), Berufsschulen, außerschulische Lernorte und Bildungsprojekte mit Geflüchteten.
Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen für:
globale Ressourcenverteilung
das Verursacherprinzip
Unterstützung von Klimamaßnahmen im globalen Süden
eigene Handlungsmöglichkeiten im Klimaschutz
Workshops & Projekttage
Netzwerkaufbau
Qualifizierung von Multiplikator*innen
Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Workshop von uns an Ihrer Schule veranstalten? Dann melden Sie sich gern bei uns: globefair(at)icja.de
Gefördert durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) Berlin in Kooperation mit EPIZ.
Während die Länder der EU darüber diskutieren, wie sie ihre Grenzen vor Zuflucht suchenden Menschen schützen können, steigen nicht nur die bewaffneten Konflikte weltweit, auch Veränderungen des Klimas sorgen dafür, dass immer mehr Menschen gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen.
Bisher ist es in Deutschland nicht möglich, aufgrund von Klimafolgen Asyl zu bekommen. Doch die Existenzängste, besonders in Ländern des Globalen Südens sind real. Die extremen Klimafolgen, wie Überschwemmungen, Dürre und Stürme zwingen heute schon Menschen ihre Heimat zu verlassen und werden sich in Zukunft noch intensivieren.
In diesem Workshop werden wir versuchen, uns erst einmal ein Bild von Flucht und Asyl zu machen. Wie sind die globalen Fluchtbewegungen? Und wie sieht das konkret in Deutschland aus? Anschließend soll der Blick auf die sogenannte Klimaflucht gehen. Mittels einer Vielfalt abwechslungsreicher interaktiver Methoden setzen wir uns mit Verbindungen zwischen Klima und Flucht, der Asylgesetzgebung, verschiedenen Perspektiven und zukünftigen Handlungsoptionen auseinander.
Dieser Workshop möchte einen Einstieg in das große Thema Klimagerechtigkeit bieten. Welche Folgen erleben wir eigentlich durch den Klimawandel? Wen treffen diese Folgen am stärksten? Wer ist dafür verantwortlich? Und was hat das alles mit sozialen Ungerechtigkeiten zu tun?
Neben Kleingruppenarbeit, verschiedenen Medien und einem gemeinsam erarbeiteten Zeitstrahl, setzen wir uns im Workshop auch konkret mit den verschiedenen Dimensionen von Handlungsoptionen auseinander. Was kann ich selbst, die Politik, die Wissenschaft und der gesellschaftliche Aktivismus für mehr Klimagerechtigkeit tun?
Dazu diskutieren wir auch die historischen und aktuellen Herausforderungen, denen BIPOC-Gemeinschaften im Kontext des Klimawandels gegenüberstehen und welche Strategien und Widerstandsbewegungen entstanden sind.
Ein Leben ohne Handy oder Computer ist für die meisten von uns kaum mehr vorstellbar. Doch was steckt eigentlich alles in diesen Geräten? Woher kommen die Ressourcen für die Bauteile? Wie werden Handy und Computer produziert? Und was geschieht mit dem alten Gerät, wenn wir es durch ein Neues ersetzen? Und wie hängt das mit dem Klimawandel und globalen Ungerechtigkeiten zusammen?
Diesen Fragen kommen wir mit Gruppenarbeiten und einem Planspiel, mit Bildern und Filmen auf die Spur und reisen dabei fast um die ganze Welt.
Am Beispiel des Handys oder des Computers werden in diesem Workshop die Chancen und Probleme globaler Wertschöpfungsketten im IT-Bereich erarbeitet. Der Zusammenhang zwischen den eigenen Konsumgewohnheiten und den Lebens- und Arbeitsbedingungen anderer Menschen
wird deutlich gemacht und persönliche Handlungsmöglichkeiten diskutiert.
Wir sind ständig von Müll und Abfall umgeben, doch selten stellen wir Fragen darüber. Was werfen wir eigentlich alles so weg und wohin verschwindet es dann? Was passiert mit unseren alten Elektronik-Geräten, wenn wir uns wieder ein neues Handy gönnen? Oder mit meinem weggeschnippten Kaugummipapier?
In diesem praxisnahen Workshop tauchen wir in die Welt des Mülls ein. Wir untersuchen wie sich unser täglicher Konsum, unachtsames Wegwerfen von Müll und unsere Entsorgung von Elektrogeräten globale und lokale Auswirkungen haben. Mit einem besonderen Blick auf unsere alltägliche Umgebung versuchen wir Bewusstsein und Handlungsoptionen zu schaffen.
Die Klimakrise macht auch vor globalen Ungerechtigkeiten keinen Halt. Wie sind eigentlich Frauen und queere Personen von der Klimakrise betroffen? Wie ist hier die lokale und globale Perspektive zu verstehen?
In diesem interaktiven Workshop untersuchen wir die Verbindungen zwischen der Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit. Wir beleuchten, wie Umweltveränderungen unterschiedliche Geschlechter auf verschiedene Weise betreffen und diskutieren Strategien zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in Klimaschutzmaßnahmen.
Durch Bildinterpretationen, Gruppenarbeiten und Diskussionen entwickeln die Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Genderperspektiven in der Klimapolitik.
Die Globalisierung begegnet uns jeden Tag schon am Frühstückstisch: Käse aus Frankreich, Orangensaft aus Costa Rica, Äpfel aus Neuseeland und Honig aus Südafrika. Dazu eine Tasse Kaffee, in deren Produktion 140 Liter Wasser stecken. Woher kommen unsere Lebensmittel? Welche Auswirkungen haben sie auf unsere Umwelt, das Klima und Mitmenschen auf der ganzen Welt? Wie können wir unser Konsumverhalten nachhaltig im Sinne von Klimagerechtigkeit gestalten und welche Rolle spielen dabei ökologische Landwirtschaft und fairer Handel?
Diesen Fragen widmen wir uns mit interaktiven Gruppenarbeiten, Filmausschnitten und Diskussionen. Je nach Wunsch der Klasse und räumlichen Kapazitäten kann der Workshop in Verbindung mit gemeinsamem Kochen durchgeführt werden.
Globaler Freihandel ermöglicht deutschen Unternehmen, ihre Erzeugnisse weltweit anzubieten und uns Konsument*innen, Produkte aus allen Teilen der Welt zu kaufen. Eine weltweit freie Marktwirtschaft wird von den meisten Regierungen als wichtiges Ziel erachtet. Doch wie sieht es im Welthandel aktuell aus? Herrschen hier für alle die gleichen Bedingungen? Wie steht es um Machtverhältnisse in der „freien“ Wirtschaft? Ist es tatsächlich allen Menschen möglich, am weltweiten Handel teilzunehmen? Welche Folgen hat das aktuelle Handelssystem für uns als Konsument*innen und für unsere Mitmenschen in anderen Teilen der Welt?
Das Klassenzimmer wird zum Weltmarkt und die Teilnehmenden simulieren als Vertreter*innen von sechs Ländern vereinfachte Prozesse des Welthandels. Dabei starten sie mit sehr unterschiedlich verteilten Ressourcen, Produktionsmitteln und Know-how. Zusätzlich erleben die Spieler*innen durch Ereignisse wie G7-Treffen, Bürgerkriege und Schuldendienst, dass der Spielverlauf weniger durch persönliches Geschick als durch strukturelle Ungleichheit geprägt wird. Im Anschluss an die Simulation treten die Teilnehmenden aus den Rollen des Planspiels aus und übertragen das im Spiel Erlebte (z.B. Bündnispolitik, Preisschwankungen, Verschuldung, Ohnmachtsgefühle) auf die Realität.
Kostenfreie Fortbildungen für alle, die etwas bewegen wollen: Hol dir Skills, triff Gleichgesinnte und engangiere dich für echte Klimagerechtigkeit.
© 2026 - ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V.