Bundesfreiwilligendienst mit Geflüchteten

Das Projekt SAWA verbindet seit 2016 geflüchtete Menschen in Deutschland mit gemeinnützigen Einrichtungen. Ziel von SAWA ist es, dass Teilnehmende durch einen Bundesfreiwilligendienst praktische Berufserfahrungen sammeln, ihre Deutschkenntnisse verbessern und neue Perspektiven für ihre Zukunft entwickeln können. Gleichzeitig ermöglicht das Projekt, den kulturellen Austausch in Einrichtungen zu fördern und frische Blickwinkel zu integrieren. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, die wir von ICJA bei jedem Schritt verlässlich begleiten. 

 

Gut zu wissen

Geflüchtete Menschen:
Beim SAWA‑Projekt können geflüchtete Menschen teilnehmen – unabhängig von Herkunft, Bildung oder Sprache. Einige sprechen schon gut Deutsch, andere fangen gerade erst an. Manche leben noch in Unterkünften, andere in eigenen Wohnungen. Wichtig ist nur: Du lebst in Berlin, bist mindestens 18 Jahre alt und möchtest in einer gemeinnützigen Einrichtung mitarbeiten und dazulernen.


Gemeinnützige Einrichtungen:
Als Einsatzort können alle gemeinwohlorientierten Einrichtungen mitmachen, die offen dafür sind, geflüchtete Menschen aufzunehmen und im Arbeitsalltag zu begleiten. Wichtig sind eine feste Ansprechperson, passende Aufgaben und die Bereitschaft, neue Perspektiven einzubinden. 

ICJA unterstützt bei allen Fragen und bei der Vorbereitung.

Der Bundesfreiwilligendienst im SAWA‑Projekt dauert 6 oder 12 Monate, ist halbtags und findet aktuell nur in Berlin statt. ICJA hilft dabei, Freiwillige und gemeinnützige Einrichtungen miteinander zu vernetzen und unterstützt bei allem Organisatorischen. Nach dem Start arbeiten die Teilnehmenden im Team mit und werden Schritt für Schritt eingearbeitet. 

Ein wichtiger Teil von SAWA sind die monatlichen Seminare: Sie stellen den kontinuierlichen Kontakt zwischen Freiwilligen und ICJA sicher, bereiten auf Aufgaben vor und helfen dabei, eigene Erfahrungen zu verstehen. In den Seminaren arbeiten alle gemeinsam an Themen, lernen mehr über Leben und Alltag in Deutschland und wachsen als Gruppe zusammen. Außerdem unterstützen sie dabei, die Zeit nach dem Dienst zu planen und neue berufliche Wege zu entwickeln.

Das SAWA‑Projekt findet aktuell nur in Berlin statt. Die Einsatzorte sind gemeinnützige Einrichtungen, in denen Menschen zusammenarbeiten und sich für andere einsetzen. Dazu gehören zum Beispiel Kitas, Schulen, Jugendzentren, Kultur‑ und Nachbarschaftsprojekte, Einrichtungen für Senior*innen, Umwelt‑ oder Gemeinschaftsprojekte.


ICJA sucht gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Einsatzort, der gut zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt. Auch die Einsatzorte entscheiden mit, ob eine Zusammenarbeit gut möglich ist.

Mehrsprachige Kurzinfo

Du möchtest SAWA ganz einfach erklärt bekommen? Dann lade dir hier unser mehrsprachiges Infoblatt herunter – kurz, ermutigend und mit allen Infos, wie du mitmachen und uns direkt kontaktieren kannst.

"Ich finde, SAWA ist eine sehr gute Möglichkeit für Geflüchtete die deutschen Gesetze und die Menschen in Deutschland besser kennenzulernen. Ich habe schon viele Menschen, die ich kenne, an SAWA weiterempfohlen."

Mounes, ehemalige SAWA-Freiwillige aus dem Iran

Es gibt viele gute Gründe, bei SAWA mitzumachen. Das Wichtigste: Niemand ist dabei allein. ICJA begleitet von Anfang an – mit verständlicher Beratung, Hilfe bei Formularen und Terminen sowie bei der Suche nach einem passenden Einsatzort. Auch während des Dienstes ist ICJA da, hört zu und unterstützt bei Fragen oder Problemen.

Freiwillige erzählen von ihrer Erfahrung mit SAWA

Deine Ansprechpersonen

Interesse Internationale Freiwillige aufzunehmen?

Unsere Incoming Referent*innen beantworten gerne eure individuellen Fragen. Einfach melden unter aufnahme[AT]icja.de

Wir freuen uns über deine Unterstützung

Ob Dolmetschen, Tandem oder Behördengänge - Du hast Lust, dich ehrenamtlich für SAWA zu engagieren? Alle helfenden Hände sind willkommen. Nimm gerne Kontakt mit uns auf unter sawa(at)icja.de.

Dieses Programm wird finanziert von: 

 

© 2026 - ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V.