Zuhause auf Zeit für Internationale Freiwillige

Wenn junge Menschen aus dem globalen Süden nach Deutschland kommen, suchen sie mehr als nur einen Wohnort – sie suchen Orientierung, Begegnungen und ein Stück Alltag. Als Gastgebende könnt ihr genau das bieten: ein Zuhause auf Zeit, in dem Verbindung entsteht und gegenseitiges Lernen möglich wird. Ihr könnt Wohnraum bieten, habt aber wenig Zeit oder seid viel unterwegs? Auch das ist eine wertvolle Hilfe! Wir von ICJA unterstützen euch durch persönliche Beratung, mit festen Ansprechpersonen und kontinuierlicher Begleitung.

 

Bereit sich die Welt nach Hause zu holen? So geht's

1. Kontaktaufnahme: Schreibt uns an aufnahme[AT]icja.de und wir vereinbaren einen unverbindlichen Gesprächstermin.
2. Profil: Wir besprechen eure Lebenssituation und was ihr euch von eurem Gast auf Zeit wünscht.
3. Vermittlung: Wir schlagen euch per Kurzprofil eine Person vor, die zu euch passen könnte. 
4. Vorbereitung: Ihr erhaltet Informationen zum Freiwilligenjahr und könnt mir eurem Gast schon Kontakt aufnehmen.
5. Start: Ihr nehmt euren Gast im Empfang, wir sind bei allen Fragen da. 

  • Wer kann Internationale Freiwillige aufnehmen?

    Wer kann Internationale Freiwillige aufnehmen?

    Internationale Freiwillige können von ganz unterschiedlichen Menschen aufgenommen werden – wichtig sind Offenheit, ein freies Zimmer und die Bereitschaft, jemandem den Einstieg in ein neues Umfeld zu erleichtern. Geeignet sind Familien mit oder ohne Kinder, Paare, Alleinlebende, Senior*innen oder Wohngemeinschaften. Entscheidend ist nicht die Haushaltsform, sondern dass ihr Interesse an Begegnung habt und bereit seid, eine junge erwachsene Person für ein Jahr in eure Lebenssituation einzubeziehen. Dabei begleitet euch der ICJA verlässlich durch alle Schritte des Prozesses.

  • Wer sind die Internationalen Freiwilligen?

    Wer sind die Internationalen Freiwilligen?

    Die internationalen Freiwilligen sind meist zwischen 18 und 26 Jahre alt und bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit – vom ersten Auszug bis zu bereits abgeschlossenem Studium oder Jobs. Viele möchten bewusst in einer Gastfamilie leben, um Deutschland besser kennenzulernen und schneller anzukommen. Sie arbeiten in sozialen, kulturellen oder ökologischen Einrichtungen und entwickeln dadurch rasch eine feste Tagesstruktur. Eine Verständigung auf Englisch ist in der Regel problemlos möglich; Erste Deutschkenntnisse erlernen sie in ihrem Heimatland und vertiefen diese während ihres Aufenthalts weiter. Wer bei euch wohnt, bestimmt ihr selbst mit. Ihr könnt Wünsche äußern, welches Profil gut zu eurer Wohnsituation passt, und wir berücksichtigen diese bei der Vermittlung bestmöglich.

  • Welche Aufgaben erwarten uns als Gastgebende?

    Welche Aufgaben erwarten uns als Gastgebende?

    In den ersten Tagen ist es gut, wenn ihr zur Orientierung bei einfachen organisatorischen Schritten wie Behördengänge, dem Kennenlernen der Umgebung und dem Weg zur Arbeit unterstützt. Danach übernehmen die meisten Freiwilligen ihren Alltag zunehmend selbstständig. Durch feste Tagesstrukturen in den Einsatzstellen, finden die Internationalen Freiwilligen schnell in eine eigene Routine. Wie viel Nähe entsteht, entwickelt sich individuell und hängt von euren jeweiligen Bedürfnissen ab. Im Hintergrund stehen euch immer das ICJA‑Team sowie regionale Mentor*innen zur Seite.

     

  • Was kostet es Internationale Freiwillige aufzunehmen?

    Was kostet es Internationale Freiwillige aufzunehmen?

    Für euch als Gastgebende entstehen keine zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen über das hinaus, was ihr ohnehin in eurem Haushalt habt. Ihr stellt ein freies Zimmer sowie Verpflegung bereit. Alle weiteren Kosten sind abgedeckt: Die Freiwilligen sind über den ICJA versichert, erhalten Taschengeld über ihre Einsatzstelle und übernehmen persönliche Ausgaben selbst. Für euch bleibt der finanzielle Rahmen damit transparent, überschaubar und gut planbar.

  • Warum lohnt es sich Internationale Freiwillige aufzunehmen?

    Warum lohnt es sich Internationale Freiwillige aufzunehmen?

    Gastgebende berichten immer wieder, wie sehr sie die gemeinsame Zeit geprägt hat – ganz unabhängig davon, ob sie allein leben, eine WG sind oder als Familie zusammenwohnen. Internationale Freiwillige bringen neue Impulse ins Haus und verändern häufig den Blick auf Routinen, Gewohnheiten und die eigene Umgebung. Viele sagen im Rückblick, dass die Aufnahme nicht nur ein Beitrag zum interkulturellen Austausch war, sondern auch eine Erfahrung, die ihre eigene Lebenssituation positiv verändert hat – durch Offenheit, Herzlichkeit und neugierige Begegnungen. Eine Gastfamilie zu sein bedeutet nicht zusätzliche Belastung, sondern eine bereichernde Erfahrung, die das eigene Zuhause lebendiger macht – und die oft weit über das gemeinsame Jahr hinaus nachwirkt.

"Anto ist wie eine Schwester für uns geworden!"

Alma und Frida Seip, Gastschwestern von Antonella aus Ecuador

Ein Austausch zwischen Gastmutter & Gasttochter

Unsere Unterstützung – von Anfang bis Ende

Ab der ersten Kontaktaufnahme begleiten wir euch verlässlich durch alle Schritte: Während des Jahres habt ihr feste Ansprechpersonen in der Geschäftsstelle sowie regionale Mentor*innen an eurer Seite, die sowohl für euch als auch für die Freiwilligen da sind. Die Freiwilligen selbst werden durch begleitende Seminare gestärkt und sind über den ICJA umfassend versichert. Ihr steht mit eurer Rolle als Gastgebende also nie allein da, sondern habt immer ein erfahrenes Team an eurer Seite.

Interesse Internationale Freiwillige aufzunehmen?

Unsere Incoming Referent*innen beantworten gerne eure individuellen Fragen. Einfach melden unter aufnahme[AT]icja.de

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