Gemeinsam Projekte umsetzen – mit internationaler Unterstützung

Ihr habt ein Projekt, bei dem viele helfende Hände gebraucht werden? Ihr findet die Zusammenarbeit mit internationalen Gruppen spannend? Dann werdet Projektpartner eines Workcamps! Jedes Jahr setzen internationale Freiwillige gemeinsam gemeinnützige Projekte in Deutschland um – begleitet durch eine Workcampleitung und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. 

  • Was bedeutet es Projektpartner zu sein?

    Was bedeutet es Projektpartner zu sein?

    Als Projektpartner stellt ihr ein gemeinnütziges Projekt bereit, das von einer internationalen Gruppe (10–15 junge Menschen, 18–26 Jahre) im Rahmen eines etwa 2–wöchigen Workcamps für bis zu 6 Stunden täglich unterstützt wird. Ihr bringt Projektidee, Aufgaben und eure lokale Perspektive ein, übernehmt die fachliche Anleitung, stellt Materialien sowie eine einfache Unterkunft und seid vor Ort ansprechbar. Die Organisation des Gruppenlebens inklusive Verpflegung sowie die Begleitung der Gruppe übernimmt eine vom ICJA organisierte Workcampleitung. ICJA koordiniert den Gesamtprozess und unterstützt alle Beteiligten. So entsteht eine klare Aufgabenverteilung, die eine gute Zusammenarbeit im Projekt ermöglicht und Raum für Austausch und gemeinsame Erfahrungen schafft.

  • Welche Voraussetzungen sollten wir mitbringen?

    Welche Voraussetzungen sollten wir mitbringen?

    Ihr solltet ein klar strukturiertes Projekt anbieten, ausreichend Aufgaben für eine Gruppe (ca. 10–15 Personen) bereitstellen und eine Ansprechperson vor Ort benennen. Außerdem stellt ihr Kost und Logis. Eine einfache Unterkunft und eine Küche zur Selbstversorgung sind hierfür ausreichend (z.B. Turnhallen, Schulen, Landheime, Jugendzentren, Gemeindehäuser, Forsthütten, Seminarhäusern u.v.m.). Offenheit für internationale Zusammenarbeit und die Bereitschaft, sich auf eine Gruppe einzulassen, sind zudem zentrale Voraussetzungen für ein gelungenes Workcamp.

  • Welche Projekte eignen sich für ein Workcamp?

    Welche Projekte eignen sich für ein Workcamp?

    Geeignet sind Projekte, die im gemeinnützigen Bereich angesiedelt sind und von einer Gruppe innerhalb eines begrenzten Zeitraums sinnvoll unterstützt werden können. Wichtig ist, dass die Aufgaben gut verständlich, machbar und ohne spezielles Fachwissen umsetzbar sind. Typische Beispiele sind: Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten, Umwelt- und Naturschutzprojekte, Unterstützung von sozialen Initiativen oder Kultur- und Gemeinschaftsprojekte. Besonders gut eignen sich Projekte, wenn sie nicht nur praktische Mitarbeit ermöglichen, sondern auch Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen bieten – und so über das eigentliche Projekt hinaus wirken.

  • Was bringt uns ein Workcamp?

    Was bringt uns ein Workcamp?

    Die Teilnehmenden bringen ihre Arbeitskraft und individuellen Talente in euer Vorhaben ein, während euer Projekt und eure Gemeinde durch die gemeinsame Umsetzung und öffentliche Wahrnehmung zusätzliche Aufmerksamkeit und Aufwertung erfahren können. Gleichzeitig fördert das Zusammenleben das gegenseitige Verständnis: Klischees und Vorurteile werden abgebaut und interkulturelle Kompetenzen gestärkt. Mit eurer Gastgeberschaft leistet ihr so einen konkreten Beitrag zu internationaler Verständigung und friedlichem Miteinander – direkt vor Ort und mit nachhaltiger Wirkung.

Und so werdet ihr Projektpartner

Meldet euch mit eurer Projektidee bei Nikolaus Ell – am besten frühzeitig, damit ausreichend Zeit für Planung und Abstimmung bleibt. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie sich euer Vorhaben für ein Workcamp eignet und klären die Rahmenbedingungen. Anschließend unterstützen wir euch bei der Vorbereitung und begleiten euch durch den gesamten Prozess – von der ersten Idee bis zur Durchführung des Workcamps vor Ort.

Euer Ansprechpartner bei ICJA:

Nikolaus Ell
Telefon: 069 98191957
E-Mail: nell(at)icja.de.

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